CDU Edingen-Neckarhausen.
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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zu Besuch bei TTM in Neu-Edingen

Auf Einladung des Landtagskandidaten Dr. Bastian Schneider und der örtlichen CDU, besuchte Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die TTM GmbH Internationale Spedition, in Neu-Edingen.

v.l.n. Sandra Bühler, Marcus Bien, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Dr. Bastian Schneider, Sandro Fillbrunn, Lukas Schöfer // Bildrechte: Marcus Schwetaschv.l.n. Sandra Bühler, Marcus Bien, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Dr. Bastian Schneider, Sandro Fillbrunn, Lukas Schöfer // Bildrechte: Marcus Schwetasch

Der Besuch stand im Zeichen eines kürzlich ausgebrochenen Brandes, der nur durch den schnellen und hochprofessionellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen sowie der hervorragend geschulten Mitarbeitenden des Unternehmens rasch unter Kontrolle und dadurch Schlimmeres verhindert werden konnte. Das Ereignis zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eingespielte Strukturen, Sicherheitsschulungen und Prävention sind.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer und Gesellschafter Sandro Fillbrunn sowie des Prokuristen Marcus Bien, erhielt die Delegation bei einem Rundgang durch das Firmengelände und die weitläufigen Lagerhallen einen umfassenden Einblick in die Abläufe des Unternehmens. Deutlich wurde: Hinter der sichtbaren Warenvielfalt steht eine hochkomplexe Logistik, die täglich präzise Planung, Verlässlichkeit und Effizienz verlangt.

TTM steht beispielhaft für einen leistungsstarken Mittelstand in Baden-Württemberg. Das Unternehmen verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit hohen Sozial- und Umweltstandards sowie starkem gesellschaftlichem Engagement. Eine außergewöhnlich niedrige Fluktuationsrate und eine im Vergleich zum Bundesdurchschnitt nur halb so hohe Krankenquote sprechen eine klare Sprache: Hier stimmt nicht nur die betriebliche Organisation, sondern auch das Betriebsklima.

Im anschließenden Austausch wurden jedoch auch die wachsenden Herausforderungen mit denen sich das Unternehmen konfrontiert sieht deutlich. Die zunehmende Bürokratie durch Gesetze, Auflagen sowie umfangreiche Dokumentations- und Berichtspflichten, welche enorme personelle und finanzielle Ressourcen erfordern. Kosten, die Unternehmen angesichts eines angespannten Wettbewerbsumfelds nur begrenzt an ihre Kunden weitergeben können.

Hinzu kommen Wettbewerbsverzerrungen durch uneinheitliche Standards innerhalb der Europäischen Union, schleppende Fortschritte bei der Elektrifizierung der Lkw-Flotten aufgrund unzureichender Netzkapazitäten im hiesigen Gewerbegebiet sowie eine restriktive Flächenpolitik, Stichwort, das zu kleine Gewerbegebiet in den Milben, was die erforderliche Betriebserweiterungen in der Gemeinde erschwert.

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut machte deutlich, dass Baden-Württemberg hier bereits konkrete Schritte unternimmt. Gemeinsam mit der CDU setze sich die Landesregierung für spürbare Entlastungen ein.

Entlastungsallianz: Weniger Bürokratie, mehr Tempo

Im Rahmen der Entlastungsallianz wurden gezielt Maßnahmen für die Logistik- und Transportbranche auf den Weg gebracht:

Praxisnähere Lang-Lkw-Freigaben:

Überarbeitete Kriterien ermöglichen eine schnellere und unbürokratischere Freigabe geeigneter Strecken – auch im nachgeordneten Straßennetz.

Erleichterungen bei Großraum- und Schwertransporten:

Eine neue Toleranzregelung reduziert den Genehmigungsaufwand bei geringfügigen Abweichungen deutlich und sorgt für mehr Planungssicherheit.

Digitalisierung statt Papierflut:

Der Abbau unnötiger Schriftformerfordernisse beschleunigt Verfahren bei Regierungspräsidien und Verkehrsbehörden und stärkt digitale Prozesse.

Regelbefreiungsgesetz: Mehr Flexibilität für Kommunen

Mit dem Kommunalen Regelungsbefreiungsgesetz erhalten Städte und Landkreise die Möglichkeit, befristet von landesrechtlichen Vorgaben abzuweichen, um effizientere Verwaltungsabläufe zu erproben. Gerade für Speditionen, die regelmäßig auf Genehmigungen angewiesen sind, kann dies zu deutlich schnelleren und digitaleren Verfahren führen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Dr. Bastian Schneider betonten abschließend, dass sie sich weiterhin mit Nachdruck auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene für konsequenten Bürokratieabbau, faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Rahmenbedingungen für den Mittelstand einsetzen werden. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauche es politische Entschlossenheit statt zusätzlicher Belastungen. Gleiches gilt für die Rahmenbedingungen vor Ort.

Unser Dank gilt der TTM für die offenen Einblicke, den konstruktiven Austausch und das klare Bekenntnis zum Standort Edingen-Neckarhausen. Ebenso danken wir der RNZ Bergstraße für die Berichterstattung.

Wenn auch Sie als Unternehmen, Verein, Initiative oder Privatperson wichtige Anliegen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, damit wir gemeinsam Lösungen finden.